FUK Niedersachsen jetzt für die Prävention in der Freien Hansestadt Bremen zuständig
Die FUK Niedersachsen und die Unfallkasse Freie Hansestadt Bremen haben eine Vereinbarung geschlossen, mit der die FUK die Zuständigkeit für die Prävention von Feuerwehrdienstunfällen und dienstbedingten Gesundheitsgefahren in Bremen und Bremerhaven übernimmt. FUK-Geschäftsführer Thomas Wittschurky und der stellvertretende Geschäftsführer der UK Bremen, Sven Broska, unterschrieben den Vertrag in luftiger Höhe. Bremens Chef der Berufsfeuerwehr, Karl-Heinz Knorr, begleitete die Unterschriftszeremonie als Pate. Die neue Aufgabe für die FUK ist Teil des sog. „Zukunftskonzeptes“ der Unfallversicherungsträger der öffentlichen Hand in Niedersachsen und Bremen.
FUKnews 2 / 2010
Seit etwa eineinhalb Jahren kooperiert unsere Kasse auf vertraglicher Grundlage eng mit der Verwaltungsgemeinschaft des Braunschweigischen Gemeinde-Unfallversicherungsverbandes, des Gemeinde-Unfallversicherungsverbandes Oldenburg und der Unfallkasse Freie Hansestadt Bremen. Das eigenartige Gebilde firmiert seit einiger Zeit unter dem Kürzel VGplus.
Grundlage der VGplus ist ein von den Vorständen gemeinsam entwickeltes und jeweils einstimmig beschlossenes „Zukunftskonzept der Unfallversicherungsträger der öffentlichen Hand in Niedersachsen und Bremen".
Das Zukunftskonzept sieht mehr als 20 Aufgabenschwerpunkte und Handlungsfelder vor, die nach gemeinsamer Abstimmung federführend von einem Unfallversicherungsträger betreut werden. Wir haben die einzelnen Aufgabenschwerpunkte und Handlungsfelder mit harten Zahlen hinterlegt. Sie betreffen den Umsetzungszeitpunkt sowie die vorgesehenen Einsparungen, denn Einsparungen unserer Verwaltungskosten wollen, müssen wir erzielen. Zehn Arbeitsgruppen, die sich aus Beschäftigten aller Träger zusammensetzen, haben dazu detaillierte Vorschläge ausgearbeitet. Ein Koordinierungsausschuss der Selbstverwaltungsorgane steuert und überwacht die Umsetzung, die Geschäftsführer der VGplus leisten dazu die Detailarbeit. Die Kernaufgaben der Träger, also die Prävention "vor Ort" und die Bearbeitung und Entschädigung der Unfälle, verbleiben natürlich bei jeder Kasse.
Mehr Informationen finden Sie auf Seite 3 in unserer aktuellen Ausgabe der FUKnews.
Risiko Raus
Unter diesem Namen läuft die derzeitige Präventionskampagne der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV), der wir als gesetzlicher Unfallversicherungsträger angehören. Die neue Kampagne will auf die Gefahren beim Fahren und Transportieren aufmerksam machen und so das Unfallrisiko sowohl im Straßenverkehr als auch beim innerbetrieblichen Transport und Verkehr verringern.
Die Feuerwehren kennen viele dieser Unfälle zur Genüge: Immer wieder müssen sie ausrücken, um Unfallopfer, die auf dem Weg von und zur Arbeit oder beruflich unterwegs sind, zu retten. Die Verhütung solcher Unfälle bedeutet für die Feuerwehren sicherlich weniger Arbeit, aber warum wird in einer Zeitschrift für die Feuerwehren über diese Kampagne berichtet?
Die Antwort liegt auf der Hand: Immer wieder verunglücken Feuerwehrangehörige selbst auf dem Weg zum Übungsdienst, zum Einsatz oder gar ins Zeltlager. Ein besonderes Augenmerk wird innerhalb der Kampagne dem Thema „Ladungssicherung“ gewidmet, dem auch wir uns zuwenden wollen. Ladungssicherung umfasst dabei nicht nur die Ladung im Geräteraum, sondern auch die „menschliche Ladung“, denn gerade bei der Feuerwehr gilt ja der Grundsatz: Mannschaft und Gerät zusammen bilden erst die taktische Einheit. mehr
Jung und Jünger
Schon seit einigen Jahren bemühen sich einige Jugendfeuerwehren in Niedersachsen darum, auch Kinder unter zehn Jahren, die nach dem Niedersächsischen Brandschutzgesetz (NBrandSchG) nicht Angehörige der Jugendabteilungen sein können, an die Feuerwehren zu binden. Hintergrund war bereits damals die Konkurrenz zu anderen Organisationen und Vereinen, die Kinder bereits früher in ihre Reihen aufnehmen können. mehr
Photovoltaik: Löschen nicht verboten
Aus gegebenen Anlass weisen wir darauf hin, dass wir keinesfalls das Löschen von Gebäuden mit Photovoltaik-Anlagen verbieten, sondern vielmehr in unserem einschlägigen Info-Blatt "Photovoltaik-Anlagen" vom April 2007 die einhaltenden Sicherheitsabstände beim Löschen beschreiben.
Wir sind umgezogen
Die Feuerwehr-Unfallkasse Niedersachsen hat am 24.08.2009 ihr neues Verwaltungsgebäude bezogen.
Unsere neue Anschrift lautet:
Feuerwehr-Unfallkasse Niedersachsen
Bertastr. 5
30159 Hannover
Telefonisch sind wir wie bisher unter der Telefonnummer 0511 9895-431 zu erreichen. Direkte Ansprechpartner finden Sie hier.








