Warum psychosoziale Unterstützung
Warum Helfer Hilfe brauchen
Feuerwehrangehörige sind Menschen und keine feuerfesten Maschinen oder Rettungsroboter.
Als Menschen werden sie mit Leid, Tod und Endlichkeit konfrontiert. Dabei machen sie immer wieder die glückliche Erfahrung, wirksam und schnell geholfen und Leben und Sachwerte gerettet zu haben. Aber sie stehen auch immer wieder – trotz ihrer Ausbildung und ihres persönlichen Einsatzes und ihrer technischen Geräte – hilflos vor der Zerstörung von Hab und Gut und Leben. Als besonders belastend werden Einsätze empfunden, bei denen Kinder, Freunde, Familienangehörige oder Kameraden betroffen sind.
Großschadens-Ereignisse wie Naturkatastrophen oder viele Opfer fordernde Unglücksfälle aufgrund technischen oder menschlichen Versagens können ebenso auf der Seele brennen. Solche Einsatzerlebnisse überfordern möglicherweise die normalen Lebens- und Krisenbewältigungsmuster des Alltags. Dabei sind die Reaktionen von Menschen auf extreme oder dramatische Erlebnisse sehr unterschiedlich. Was ein Teil der Kameradinnen und Kameraden „wegstecken“ und alleine bearbeiten kann, bringt jemand anderen vielleicht an den Rand seiner seelischen und körperlichen Belastbarkeit.
Natürlich soll niemandem eingeredet werden, er sei auch dann hilfsbedürftig, wenn er mit schlimmen Eindrücken selbst vernünftig umgehen kann.
Aber wer bei sich selbst und anderen bemerkt, dass man mit dem Erlebten nicht klarkommt, findet bei uns qualifizierte Angebote zur Begleitung und Betreuung.
Wir bieten Ihnen an, offene Fragen oder bestehende Probleme im Umgang mit belastenden Einsätzen mit uns zu besprechen. Sie erreichen uns telefonisch unter 0511 9895-431 oder per E-Mai waterstraat(at)arcor.de.
Wenn Sie Herrn Waterstraat direkt ansprechen wollen, erreichen Sie ihn unter der Telefonnummer 0175 1831234.


