Sinn und Ziel psychosozialer Unterstützung
Einsatzkräfte der Feuerwehr werden mit Leid, Tod und Endlichkeit konfrontiert. Dabei machen sie immer wieder die positive Erfahrung, wirksam geholfen und Leben und Sachwerte gerettet zu haben. Aber sie stehen auch immer wieder - trotz ihrer Ausbildung und ihres persönlichen Einsatzes und ihrer technischen Geräte - hilflos vor der Zerstörung von Leben und Sachwerten. Als besonders belastend werden Einsätze empfunden, bei denen Kinder, Freunde, Familienangehörige oder Kameraden betroffen sind.
Großschadens-Ereignisse wie Naturkatastrophen oder viele Opfer fordernde Unglücksfälle aufgrund technischen oder menschlichen Versagens oder auch Terroranschläge können zu extremen seelischen Belastungen führen. Solche Einsatzerlebnisse überfordern möglicherweise die normalen Lebens- und Krisenbewältigungsmuster des Alltags. Dabei sind die Reaktionen von Menschen auf extreme oder dramatische Erlebnisse sehr unterschiedlich. Was ein Teil der Kameradinnen und Kameraden gut verarbeiten kann, überfordert andere.
Niemandem soll eingeredet werden, er sei auch dann hilfsbedürftig, wenn er mit schlimmen Eindrücken selbst vernünftig umgehen kann.
Aber wer bemerkt, dass es Schwierigkeiten mit der Bewältigung des Erlebten gibt, findet bei uns qualifizierte Angebote zur Prävention, Einsatzbegleitung und Nachsorge.
Wir bieten Ihnen an, offene Fragen im Kontext belastender Einsätze mit uns zu besprechen. Sie erreichen unsere Mitarbeiterin Antje Dralle telefonisch unter 0511 9895-451 oder per E-Mail dralle(at)fuk.de.
Unseren ehrenamtlichen Fachberater PSU, Pastor Frank Waterstraat, können Sie mobil unter 0175 1831234 oder per waterstraat(at)fuk.de ansprechen.



