Eine Million Versicherte profitieren von neuer Gemeinschaft der Unfallversicherungsträger
- Politiker aus Bremen und Niedersachsen geben Startschuss für neue Ära -
Der GUV Oldenburg, die Unfallkasse Freie Hansestadt Bremen und der Braunschweigische GUV haben sich in Zusammenarbeit mit der Feuerwehr-Unfallkasse Niedersachsen zum 01.01.2009 zu einer länderübergreifenden Verwaltungsgemeinschaft zusammen geschlossen. Die Selbstständigkeit der Träger bleibt dabei unangetastet.
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Im Rahmen einer Feierstunde würdigten hochrangige Vertreter aus Bundes- und Landespolitik und Verwaltung am 27. Februar 2009 in Ganderkesee-Stenum den neuen Weg der beteiligten Unfallversicherungsträger. So lobten Frau Dr. Hawighorst, Staatssekretärin im Niedersächsischen Ministerium für Soziales, Frauen, Familie und Gesundheit und Dr. Matthias Gruhl, Abteilungsleiter, Bremer Senatorin für Arbeit, Frauen, Gesundheit, Jugend und Soziales, das gemeinsame Zukunftskonzept mit den zu erwartenden Einsparungen.
Rund eine Million Versicherte profitieren weiterhin von kurzen und flexiblen Informations-, Beratungs- und Entscheidungswegen. Für die beteiligten Kommunen werden durch zu erwartende Synergieeffekte massive Einsparungen erzielt.
Die Selbstverwaltungen der beteiligten Träger sind sich sicher, ein Weg weisendes, tragfähiges und Erfolg garantierendes Konzept einer engen partnerschaftlichen Zusammenarbeit „auf Augenhöhe“ entwickelt zu haben; es hat sich in vielen Bereichen bereits heute als alltagstauglich erwiesen.
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Die beteiligten Unfallversicherungsträger reagierten mit ihrer Neuorganisation auf eine Organisationsreform, wie sie bundesgesetzlich durch das neue Unfallversicherungsmodernisierungsgesetz gefordert wird. Die anfänglich im Gesetzgebungsverfahren geäußerten Bestrebungen, die Zahl der Unfallversicherungsträger der öffentlichen Hand auf maximal einen Träger pro Bundesland zu reduzieren, hätte die Zwangsfusion der Träger in Niedersachsen bedeutet. Dazu kam es letztlich aber nicht.
Mit dem nunmehr eingeschlagenen Weg einer Verwaltungsgemeinschaft, die länderübergreifend wirkt und die Feuerwehr-Unfallkasse Niedersachsen in die Zusammenarbeit einbindet, konnte diesem Bestreben ein Modell entgegen gesetzt werden, das den gesetzlichen Auftrag erfüllt und seitens der Länder Bremen und Niedersachsen auf Zustimmung gestoßen ist!




